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Frisch aus der Redaktion

 Warten auf Capt. Kirk

Warten auf Capt. Kirk
  • 18.Dez.2017

Hallo liebe lesenden, Zweifler, Besserwisser, Verschwörungstheoretiker, Diätfetischisten und Osterhasis,

Die Frage, ob es den Weihnachtsmann tatsächlich gibt, ist so alt wie Menschen Weihnachten feiern obwohl keiner bisher den kautzigen alten Knaben jemals erblickte. Wir gingen der Frage nach und haben uns mit verschiedenen lebenden und verstorbenen Fachleuten unterhalten und bildeten am Ende unsere eigene Meinung. Zu den befragten gehörten keine anderen wie u.a. Luke Skywalker, Albert Einstein, Cap. Kirk, Scotty, Vulkanier, die helle und die dunkle Seite der Macht sowie der ein oder andere der uns über den Weg lief. Von daher, lesen Sie bitte selbst die zusammen getragenen Fakten über den Dicken, äh Santa Fritz, Santa Fee oder Claus.

 

1. Geburt Christi
Im Jahr 350 n. Chr. verkündete Julius I., der damalige Bischof von Rom, dass von nun an der 25. Dezember als offizielles Datum für die Geburt Jesus Christus bestimmt wird.

2. Rudolph die Rentierdame
Rudolph the red nosed reindeer. Jeder kennt und liebt das wohl berühmteste Rentier der Welt. Er ist einer von neun Rentieren, die den Schlitten des Santa Claus ziehen. Die andern acht heißen: Comet, Cupid, Donder, Dasher, Dancer, Prancer, Vixen und Blitzen. Die meisten Rentiere des Weihnachtsmanns haben männlich klingende Namen. Wie dem auch sei, männliche Renntiere werfen alljährlich ihr Geweih um die Weihnachtszeit ab – die Weibchen, die als einzige Hirschart auch ein Geweih tragen, hingegen erst im Frühjahr. Demnach sind die Rentiere, die den Schlitten des Weihnachtsmanns ziehen entweder weiblich oder kastriert, da sie alle ihr Geweih noch haben.

3. Das Fest der Kalorien?
Nach dem großen Fressen ist vor der Diät. Sobald die Feiertage vergangen sind oder spätestens mit Beginn des neuen Jahres geht das Gejammere über die eigene Gewichtszunahme los. Laut einer Studie des National Institutes of Health in den USA ist diese Fress-Frustration jedoch völlig unbegründet. Nicht wie etwa angenommen nimmt der Durchschnittsbürger zwei oder drei Kilo über die Feiertage zu – es sind lediglich 370 Gramm. Allerdings werden diese „Kilos“ nicht mehr wirklich abgenommen. Betrachtet man unseren Frosch kommt man zum Schluß, das er wohl jeden Tag Weihnachten feiert.

4. Spieglein, Spieglein

Die Nacht zum 30. November wird auch „Andreasnacht“ genannt, da der heilige Andreas an diesem Tag gestorben ist. Er war der Schutzheilige der Liebenden und des Ehestandes. Dem Volksglauben zufolge können heiratswillige Mädchen in dieser Nacht den zukünftigen Ehepartner im Spiegel erblicken. Unsere Cyberlotte hat das mal ausprobiert und starrte sogar 2 Tage in ihren Kosmetikspiegel. Sie berichtet, das sie ausser einem seltsamen Gegenstand, der so aussah wie eine Mettwurst, nichts aussergewöhnliches entdecken konnte. Nachdem wir ein MRT veranlassten und zahlreiche Blutproben entnommen haben, kamen wir zum Ergebnis, das sie sich geirrt haben musste, denn auch einen Menschen der aussah wie eine Mettwurst fanden wir nicht.

5) Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw.
 

6)Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth. 
410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das freut natürlich einen Calli Calmund, das die Speisen blitzartig fertig sind, jedoch schreckt die Pulerei zwischem dem rohen und verbranntem ab.

Betrachten wir die Angelegenheit mal realistisch entgeht es uns nicht, das der Weihnachtsmann auch dafür herhalten muss die lieben kleinen ruhig zu stellen um sich beruhigt der Völlerei zu widmen, dem Geschenkerausch auszusetzen oder nächstenliebe dem verhassten Nachbarn vorzuheucheln. Während viele sich am 24.Dezember bei Bockwurst und Kartoffelsalat den Wanzt voll schlagen, stopfen andere bereits schon die Gans oder den Truthahn in den Hals. Sie mmerken also, das ein Fest der Liebe nicht unterschiedlicher sein kann, auch was den Weihnachtsmann betrifft.

Fazit: Selbst wenn es den charmanten Dicken aus der Sesamstraße, öhm, Nordpol oder vom Ballermann nicht geben sollte, stirbt der Glaube an ihn nicht aus und wenn wir dann ab dem 27 Dezember uns wieder zur Arbeit bewegen, begegnen uns zahlreiche Weihnachtsmänner, allerdings unverkleidet, auf unserem Weg durch`s Arbeitsleben.

Möge daher die Macht, äh Braten, Feiertage und alles was dazu gehört mit Ihnen sein, liebe Leser.

Ihr und Euer 

Wolle

 

 

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