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Frisch aus der Redaktion

 Man nehme....

Man nehme....
  • 29.Okt.2017

Am 31.10.17 ist Reformationstag und somit endlich mal ein weiterer bundeseinheitlicher Feiertag. Luther ist es zu verdanken, so tackerte er doch am 31.10.1517 bummelig 95 Thesen an die Kirchentür zu Wittenberg. Heute würde er Twittern oder 95 Post in Facebook absetzen. Wie dem auch sei, läutete er damit bewusst oder unbewusst die Reformation, also ein Umdenken der Kirche ein. Damals war es üblich oder auch erwünscht, das man einen sogenannten Ablassbrief erwarb. Ne tolle Sache übrigens, denn er war seinerzeit die Versicherung dafür, das man von sämtlichen Sünden befreit und nicht ins Fegefeuer wandert. In die heutige Zeit projeziert würde das so ähnlich sein, als wenn man von seinem besten Saufkumpanen die letzten Kröten bekommt um seinen Deckel zu bezahlen bevor die Sheriffs anrücken. Da diese Versicherung damals bei unterem bis mittlerem Einkommen, Hartz 4 kannte man noch nicht, ein Monatslohn entsprach, musste eine Reformation her. Reformation bedeutet Erneuerung und wäre gleichzusetzen wie Flatratesaufen in unserem Vergleich. 2012 einigte man sich darauf, das eben dieser Ehrentag tatsächlich mal zum 500. Bestehen alle feiern dürfen oder verglichen mit unserem Vergleich, es gibt Freibier! Seit 1990 war das nur in den 5 neuen Bundesländern (in 5 ausgewählten Eckkneipen.) üblich da die meisten Orte die Luther besuchte eben in den neuen Bundesländern lagen. Ist zu vergleichen wie die Partymeile die wir jedes Wochenende abschreiten.

Die katholisch geprägten Bundesländer wie Bayern oder auch die Schwaben feiern durch und nehmen den Allerheiligen gleich noch mit. In unserem Vergleich wäre das also so, das man die Nacht zum Tag macht und den Pegel einfach noch mal auffüllt. Leider ist es so, das wir 2017 diesen besonderen Tag nur einmal bundeseinheitlich bekommen, jedoch dürfen wir uns auf den 31.Oktober 2021 freuen, denn da haben die meisten wieder arbeitsfrei. Warum? Weil es ein Sonntag ist!

Haben wir doch wieder was gelernt und wer clever ist, nutzt den Brückentag für ein laaaaaaanges Wochenende

In diesem Sinne

Prost, ach ne, herzliche Grüße aus der Redaktion

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